Ein neuer Bewohner ist eingezogen….

…und ein alter ist ausgezogen 😉

Nach fünf Jahren Touareg wurde es Zeit für etwas neues und moderneres:

biggimiss & fantomaz 😉

Der Kenner wird es sofort sehen, ein weiterer Buchstaben ist beim Kennzeichen hinzugekommen, ein „E“. Das bedeutet, dass wir in Zukunft nicht mehr an die herkömmliche Tankstelle fahren müssen, nein, wir müssen in Zukunft umdenken 🙂

Das „E” steht für Elektrofahrzeug, soll bedeuten, dass wir in Zukunft Strom tanken werden – und müssen 😉

Aber das haben wir uns so ausgesucht, denn der ganze schöne Strom von unserer PV-Anlage auf dem Dach (inzwischen sind wir bei 15 Megawatt angekommen) wird von uns für ‚dünnes‘ an den Netzbetreiber mehr oder weniger verschenkt. Da lag es nahe darüber nachzudenken, ob wir den nicht sinnvoller nutzen könnten – jetzt können wir es 🙂 Ab sofort tanken wir unseren Strom selbst….

Somit haben wir uns heute auf den Weg gemacht nach Berlin, nein, nicht zum Pokalspiel von Viktoria Berlin gegen Bielefeld (0:1) sondern um unseren neuen Bewohner abzuholen. Damit wir auch schon auf der Fahrt dorthin mit grünem Strom fahren, haben wir uns überlegt mit der Bahn zu fahren. Gesagt, getan. Ab Braunschweig oder Wolfsburg? Der Fahrplan der DB war da gnadenlos, ab Wolfsburg in 50 Minuten nach Berlin Hbf 🙂

Unsere Tochter hat uns also heute Morgen zum Bahnhof gebracht, Abfahrt 9:05 Uhr. Der ICE 843 hat heute aus Betriebsablaufgründen 20 Minuten Verspätung, na prima. Das fängt ja gut an….

Um 9:25 Uhr saßen wir dann im Speisewagen I und bestellten sogleich Frühstück. Für 20€ Kaffee, vier Brötchen, Käse und Wurst kann man heutzutage nicht meckern. Wer hätte es gedacht, es hat sogar geschmeckt 🙂

Um kurz nach 11:00 Uhr waren wir dann beim Händler und konnten nach kurzer Wartezeit den neuen Bewohner in Empfang nehmen. Sogleich haben wir festgestellt: Reichweite ca. 60km, soso, da hatten die Burschen ihn wohl vergessen zu laden, jaja… Wo ist die nächste Schnellladesäule? Um die Ecke bei IKEA. Ok, Navi gestartet, was wir nicht gebraucht hätten, denn es war wirklich um die Ecke und los. Etwas anders ist das Fahren mit Strom schon, man hört nichts! Ist der Wagen jetzt an? Muss ich irgendwas anders machen als sonst? Nein, einfach nur Strom (Gas) geben und losfahren 🙂

Sensationell, man gleitet förmlich dahin 🙂 Aber schon war da IKEA und die Menschen bei IKEA haben sich überlegt, dass sie den Strom verschenken 🙂 Also den Schnellladestecker ins Auto und laden…nach 10 Minuten war der Akku voll, alter Falter, also gleich weiter auf die Autobahn Richtung Magdeburg und das Navi fragen, wo denn die nächste Säule ist, man weiß ja nie 😉

Raststädte Buckautal, ok. Mit BurgerKing sogar 🙂 Wer dort die Parkplätze für Elektroautos geplant hat, der gehört standrechtlich erschossen, mindestens aber geteert und gefedert, jawoll!! Falschrum zur Fahrt-richtung…. egal wir bugsieren den neuen Bewohner vorsichtig dort hin. Da wir noch nicht so viele Ladekarten haben, versuchen wir es mit einer Einmalzahlung, geht auch nach zwei Versuchen. Also ab zum Burgerbrater während das Auto lädt. Nachdem wir wiedergekommen sind, stellen wir fest, dass die Säule irgendwie keinen Strom in unser Auto pumpt. Dort gibt es eine Telefonnummer bei der man anrufen kann. Nach kurzer Zeit geht dann alles, wir vermuten, dass die Säule wohl nicht ganz in Ordnung ist. Nach einem Kaffee ist das Auto voll, aber der Stecker der Säule lässt sich nicht abziehen, aha! Also wieder Telefon, jetzt geht es. Die Säule ist definitiv nicht in Ordnung! Weiter auf der Autobahn und Navi beobachten, ob wir bis nach Hause kommen, nein, würden wir nicht. Also kurz schauen, wo wir wieder Laden können. IKEA Magdeburg! Auf nach IKEA 🙂 auch hier brauchen wir nichts für den Strom bezahlen, machen das Auto voll und haben noch einen angenehmen Klönschnack mit einem Konafahrer, einem E-Golf Fahrer und einem Ioniq Fahrer, irgendwie sind wir uns alle einig: das macht Spaß 🙂

Nach den letzten 50 km kommen wir glücklich und zufrieden zu Hause an und parken den neuen Bewohner unter dem Carport. Und hier ist er nun:

BMW i3 – einen Namen hat er noch nicht, aber er spricht nicht nur Bayerisch 😉

Willkommen zu Hause 🙂 auf viele schöne Kilometer in der Zukunft…

10 MEGA Watt!

Heute Morgen ist es dann passiert, unsere PV-Anlage hat die 10 MEGA Watt Grenze überschritten 🙂

In knapp 11 Monaten haben wir also über 10 MEGA Watt produziert und ins Stromnetz eingespeist.

Mal eine kleine Rechnung:

Eine Glühbirne mit 100 Watt Leistung (also wirklich hell!) brennt eine Stunde. Dabei verbraucht sie genau 100 Watt, deswegen heist sie auch so…. Wenn diese Glühbirne jetzt sehr lange brennen würde, dann kann man sagen, dass bis diese 10 MEGA Watt aufgebraucht sind, die Birne etwa 100.000 (in Worten Einhunderttausend) Stunden brenne könnte 🙂 das sind dann 4166 Tage oder auch 11,7 Jahre…. ununterbrochen 🙂 und nur weil die Sonne scheint und wir eine PV-Anlage auf dem Dach haben.


David Copperfield war hier ;-)

Ihr wisst ja, ich habe es mit Uhren und so habe ich vor exakt zwei Jahren eine Uhr gekauft, die noch nicht fertig war.

Eine sogenannte Kickstarterkampagne. Das funktioniert so, dass jemand eine gute Idee hat und einen Prototypen baut und dann das ganze vorstellt und sagt: gebt mir Geld, dann baue ich das. Dazu gibt es einen Plan und verschiedene Belohnungen. Wenn man genug gibt, wie in meinem Fall, dann ist die Belohnung eben eine Uhr. Wenn genug Menschen Geld gegeben haben, dann wird das Projekt realisiert. Wenn nicht genug zusammen kommt, bekommt man sein Geld wieder. Klang gut, also habe ich mitgemacht.

Und nun ist sie nach vielen Schwierigkeiten endlich bei uns eingezogen und hängt an der Wand:

Und ich sags Euch, David Copperfield kann doch zaubern 😉

Ja, heute war auch noch ein Tag…

…weiter gehts mit dem Stellplatz:

Bei schönstem Spätsommerwetter (über 20 Grad) 🙂 Fast die ganze Straße war am werkeln, da wurden Bäume gerodet, Dächer neu gedeckt und ganz viel Rasen gemäht heute. Aber wir haben Steine gelegt 🙂

Anschluß an den Windfang

Fast Endspurt 🙂

Dieser Kleinmist hält immer auf, Steine schneiden und passend machen

Wir haben fertig

1400kg Split |/| 1500 Steine á 3kg -> 4,5 Tonnen |/| 20 Säcke Trockenbeton – für die Natursteine drumrum. Jetzt noch abrütteln und zwei/drei Kleinigkeiten am Brunnen anfummeln und dann endlich Holz 🙂

Belohnung war zum Feierabend das hier

Und jetzt darauf ein Bier (oder zwei)