Holz

Damit wir auch morgen noch einen warmen Popo haben, habe ich die Säge angeschmissen und ein paar Bretter klein gemacht:

Das war der Fußboden aus dem kleinen Zimmer im 1.OG, der sollte ja sowieso entfernt werden 🙂 -> der Stapel ist ca. 90cm x 90cm x 20cm, damit können wir ein paar Tage den Ofen befüllen 🔥 ….

Wenn man so viele Schnitte in 2mm Breite macht, dann kommt dabei ein Eimer Späne raus.

Also nun wieder „gludernde Lot” – frei nach einem ehemaligen Ministerpräsidenten aus Bayern 😉

Die maroden Balken weichen

Das war eine Mordsarbeit. Der Fussboden ist ja nun raus vom 1. OG und die ersten beiden Balken sind schon (fast) weg:

Hier kann man sehen, wie der Wandaufbau ist: Die dicken Balken liegen normalerweise auf einem Kantholz aus Eiche auf, kann man auf dem unteren Foto noch ein wenig Rest erkennen…. Das war auch der Balken, den ich vor dem Kauf geprüft hatte -> Murphys Law, ja nee is klar, nä? Ich hatte 9 Balken zur Auswahl und habe natürlich den erwischt, der noch am besten erhalten war und wo die Mauerlatte aus Eiche noch nicht komplett verrottet war…. 🙁  Gulp-göbel-würg-Mist!

Egal, jetzt bekommen wir eine Lösung, die die nächsten 100 Jahre wieder überleben wird – wenn´s schlecht läuft 🙂

Auf jeden Fall haben wir etwa 4 Kubikmeter Fussboden in den Bauschuttcontainer befördert, langsam bekommen wir Sonderpreise beim Containerdienst 😉

Sonntag = Ruhetag

Und was macht man an einem Ruhetag? Genau, was leckeres zu essen:

Zweimal im Jahr gibt es Gänsebraten, einmal an Heiligabend und einmal wenn wir Lust auf was deftiges haben und draußen noch Winter ist. Also war heute genau der richtige Tag 🙂

Dazu gibt es immer Kartoffeln, Rotkohl und Soße. Bei dem Rotkohl haben wir lange nach dem richtigen gesucht. Unzählige Versuche bei allen Supermärkten brachten schließlich letztes Jahr den gewünschten Erfolg. Es ist die Hausmarke von Rewe! Er hat Biss und muss nur wenig gewürzt werden. Ein paar Lorbeerblätter, Pfeffer und Salz, ein Schluck Rotwein, ein paar Wacholderbeeren und natürlich drei/vier Löffel von dem abgeschöpften Gänsefett machen den Rotkohl zu einem Genuss 🙂

Die Gans selbst muss nur wenig behandelt werden. Dickes Fett vorher entfernen, von innen und außen leicht salzen und pfeffern und mit zwei möglichst herben Äpfeln füllen. Auf das Blech noch eine halbierte Tomate und eine halbierte Gemüsezwiebel. Pro Kilo Gans dann eine Stunde Backofen bei 180 Grad, Nach drei Stunden längs durchschneiden und mit der Haut nach oben etwas höher in den Ofen für eine weitere Stunde.

Die Soße besteht eigentlich nur aus der Kraft vom Bratenblech und dem Abgesetzten aus dem abgeschüttetem Gänsefett. Ein Viertelliter Rotwein, gut eingekocht, Pfeffer und Salz und je nach Geschmack, ein wenig Sahne oder CremeFraiche, fertig.

Das restliche Gänsefett fülle ich meist in ein oder zwei Gläser um und stelle es in den Kühlschrank. Bratkartoffeln mit Zwiebeln schmecken einfach göttlich in diesem Fett gebraten zu werden 🙂 🙂 es hält sich aber nicht lange, daher gibt es dann öfters mal Bratkartoffeln bei uns 😉

So, morgen dann wieder Lehm, Balken, Kuhfuss, Schaufel und Container….

Was man Samstags so alles schaffen kann

Seht Ihr hier.

Das war der Zustand am Morgen

Der halbe Schlafzimmerboden ist draussen

Lehm wird natürlich gesammelt

So ist der Aufbau bei alten Fussböden: Von oben gesehen: erst die Dielen auf den Balken, dann Sand, darunter dick Lehm, darunter Baumrindenabschnitte, darunter angenageltes Stroh mit Lehm verputzt und zum Schluss eine Schicht Feinlehm geputzt.

Ob wir jemals dort unten eine Essecke haben werden? – 😉

Bis auf etwa 2qm haben wir den Boden geschafft, da es aber ab ca. 16.30 Uhr dunkel wird (nicht vergessen, wir haben keine weißen Wände die das Licht reflektieren würden) haben wir beschlossen den Sonntag Sonntag sein zu lassen und machen erst am Montag weiter. Bis dahin werden wieder die Hände/Gelenke eingecremt und gekühlt 😉

Ein echter Durchbruch

Nun haben wir ja sicheren Tritt im Obergeschoss und können also ganz beherzt zur Tat schreiten…

Im Bad ein erstes Loch für Sand, den wir sonst mit Eimern die Treppe runter zum Container bringen müssten. So stauben wir zwar alles ein, geht aber schneller 😉

Das war schon gestern.

Heute haben wir dann den Fußboden „gelöchert“; nach anfänglichem Gepruckel und Ausstemmen kleiner Lehmbrocken haben wir jetzt ein besseres System, so dass wir ab morgen bestimmt deutlich schneller vorwärts kommen werden.

uns in zukünftige Schlafzimmer vorgearbeitet.

 

Die Entscheidung ist gefallen

…die alten Balken mit den vergammelten Köpfen müssen raus – und neue rein, klar soweit.

Dazu muss natürlich erstmal eine Unterkonstruktion wieder unter die Balken gebaut werden. Natürlich muss dazu auch der ganze Fussboden aus dem ersten OG raus 🙁 nagut, ist so.

Nachher noch mehr Bilder dazu und natürlich auch Bilder von dem offenen Fussboden, wir haben dann sozusagen eine Galerie 😉 im Haus….